Der Nord- und Westturm
Die Schlosstürme
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Zwei viereckige Türme des äußeren Mauerrings unterscheiden sich von den anderen, die eine halbrunde Form haben.
Die Struktur des Nordturms ist besser erhalten, ebenso wie der Mauerkranz, und scheint von den umfangreichen Restaurierungs- und Wiederaufbauarbeiten der Medici kaum betroffen zu sein. Hier können wir eine andere Art von Mauerstruktur als im Rest der heute sichtbaren Befestigungen erkennen.
Wie bei dem pfeilförmigen Turm des Bergfrieds sind die Winkel aus Quadersteinen gefertigt, eine Technik, die die Robustheit der Konstruktion begünstigt, während das Innere in der gleichen Technik wie die Mauern und die Festung auf der Nordseite ausgeführt ist.
Dies deutet darauf hin, dass die beiden viereckigen Türme im Rahmen eines nahezu einheitlichen Bauprojekts errichtet wurden, zu dem auch die Ringmauern gehörten.
Man geht daher davon aus, dass die spätmittelalterliche Burgmauer ausschließlich mit viereckigen Türmen ausgestattet war, ein Merkmal, das diese Befestigung von anderen Festungen der Renaissance und der späteren Zeit unterscheidet, in denen die Rundtürme stark vertreten sind, und dass sie mehr oder weniger die gleiche Ausdehnung hatte wie der Renaissance-Rundweg.
Wir stellen fest, dass der Nordturm durch Abrundung der Ecken teilweise neu ausgerichtet wurde, während der Westturm noch gut erhalten ist.